Pfarrei Weng /Dekanat Pfarrkirchen (heute Pocking)

 

Die Ortschaft Weng wurde seelsorglich ursprünglich von Karpfham betreut. 1500 erfolgte die Erhebung zur Expositur und 1807 zur Pfarrei. Zur Zeit der Bauernschlacht bei Aidenbach war damit Weng eine Expositur von Karpfham. In der "Tabellarischen Beschreibung des Bisthums Passau von Martin Süß, 1828, ist demnach Weng als Pfarrei geführt. Heute gehört Weng zum Pfarrverband Griesbach und zum Dekanat Pocking.

 

 

Quelle: Ortsteile der Pfarrei Weng aus: Tabellarischer Beschreibung des Bisthums Passau, Martin Süss, 1828
Quelle: Ortsteile der Pfarrei Weng aus: Tabellarischer Beschreibung des Bisthums Passau, Martin Süss, 1828

Die Pfarrei Weng auf der Landkarte (gemäß Dokumentation von Martin Süß, 1828


Zur Quellenlage

Text...

 

Eintragungen im Sterbebuch der Pfarrei Weng

Text...

 

 

Die Gefallenen der Pfarrei Weng

In der Liste der Gefallenen der Bauernschlacht 1706 der Pfarrei Weng sind insgesamt 34 Namen aufgeführt. 33 davon sind im Sterbebuch der Pfarrei Weng erfasst und damit auf dem Friedhof in Weng begraben. Ein Gefallener der Pfarrei Weng ist im Sterbebuch der Pfarrei Aidenbach dokumentiert und damit auf dem Friedhof in Aidenbach begraben.

Download
Gefallene aus der Pfarrei Weng
Gefallene_Liste.pdf
Adobe Acrobat Dokument 426.7 KB

Herkunft der Gefallenen innerhalb der Pfarrei

Von der Projektgruppe wird auch angestrebt, soweit möglich von den Gefallenen die frühere, exakte Anschrift (HausNr.) festzustellen und deren Herkunft geografisch möglichst transparent darzustellen. Für die Gefallenen der Pfarrei Weng konnten die früheren Hausnummern weitesgehend ermittelt werden. Die Ergebnisse sind in nachfolgender Karte dargestellt (Mit schwarzen Kreuzen sind die exakten Anschriften dargestellt, ist nur die Herkunft nach dem Ortsteil bekannt, ist dies durch grüne Kreuze markiert).

Quelle: Pfarrbuch der Pfarrei Beutelsbach
Quelle: Pfarrbuch der Pfarrei Beutelsbach

Entwicklung der Trauungen in der Pfarrei Weng in den Jahren 1700 - 1709

Angesichts von 23 verheirateten Gefallenen der Schlacht bei Aidenbach 1706 ist nicht verwunderlich, dass sich die Zahl der Wiederverheiratung von Witwen in den Jahren ab 1706 gegenüber den Vorjahren deutlich gesteigert hat. Von den 23 Witwen haben in 1706 und den Folgejahren 13 wieder geheiratet, 9 blieben im Witwenstand und in einem Fall lieferten die Quellen keine Ergebnisse.

Quelle: Matrikula Pfarrbücher Pfarrei Weng (für das Jahr 1703 fehlen die Quellen, möglicherweise sind die Trauungen im Jahr 1704 enthalten).


Denkmäler und Gedenktafeln in der Pfarrei Weng

z.B. ein Foto der Tafel Kriegerdenkmal mit den Namen