Pfarrei Vornbach / Dekanat Fürstenzell

Pfarrei Vornbach

Die Pfarrei Vornbach aus der Beschreibung von Martin Süß aus dem Jahr 1828[1] umfasste  96 Häuser mit 578 Seelen.

Aus der Pfarrei Vornbach wurde 1786 die Pfarrei Dommelstadl herausgelöst mit (1828) 172 Häusern und 974 Seelen. In 1706 umfasste damit die Pfarrei Vornbach 1.547 Seelen.

Sämtliche Matriken vor 1786 beziehen sich, soweit vorhanden, auf die bei Martin Süß 1828 beschriebenen die Pfarrei Vornbach einschl. der Pfarrei Dommelstadel.

Das Gebiet der späteren Pfarrei Dommelstadl mit Neuburg am Inn war bis 1803 kaiserlich österreichisch und der Grafschaft Neuburg a. Inn zugehörig.

Neuburg a. Inn und das Kloster Vornbach waren ab 1703 in häufigem Wechsel des Besitzes zwischen dem Kurfürsten von Bayern und österreichisch kaiserlichen Truppen.


[1]Pfarrei Vornbach; Martin Süss, 1828

Die Pfarrei Vornbach incl. Dommelstadel auf der Landkarte (gemäß Dokumentation von Martin Süß, 1828


Zur Quellenlage

Sterbe- und Trauungsbuch mit Relevanz zu 1706 sind in den Matriken der Pfarrei Vornbach zu finden.

Die Sterbebücher der Pfarrei Vornbach sind zwischen 1704 und 1707 sehr lückenhaft.

Die Pfarrei Vornbach bietet außer einer Angabe im Sterbebuch der Pfarrei Beutelsbach keinen Hinweis auf Tote bei den Ereignissen von Liessing bzw. dem 8. Januar 1706 bei Aidenbach 

=> „66. Adam ein Marxen Veitl Sohn von Fornbach 24 (Jahre) 

Relicta Vidua

Die Statistik zu den Relicta Vidua liefert keine belastbaren Ergebnisse,

 

Möglicherweise hatten die Ereignisse um Neuburg a. Inn und Vornbach bereits Einfluss auf die Bevölkerungsstruktur.

Zusammenfassung

Das Sterbebuch von Vornbach[1] ist zwischen 1704 und 1709 lückenhaft. Vielleicht ist es möglich, über Protokollbücher oder bisher nicht untersuchte Klostermaterialien mehr zu den Geschehnissen in der ehemaligen Pfarrei Vornbach mit Neuburg a. Inn, Dommelstadl und den Ortschaften um das Kloster Vornbach in Erfahrung zu bringen.


 [1]https://data.matricula-online.eu/de/deutschland/passau/vornbach/